
Sterbefall in der Familie
DIE KIRCHLICHE BESTATTUNG
Tote bestatten und Trauernde trösten ist ein Werk der Barmherzigkeit und Zeugnis des Glaubens!
Wert und Würde, Respekt und Achtung kommen einem Menschen als Person mit Seele und Leib nicht nur im Leben zu, sondern reichen über den Tod hinaus.
BEGLEITUNG IM STERBEN UND TRAUER
Die Seelsorger und Seelsorgerinnen in den Gemeinden sind für die Angehörigen besondere Ansprechpartner im Todesfall und bei der Vorbereitung der kirchlichen Bestattung und bei der Begleitung danach.
Die Seelsorger und Seelsorgerinnen in den Gemeinden sind für die Angehörigen besondere Ansprechpartner im Todesfall und bei der Vorbereitung der kirchlichen Bestattung und bei der Begleitung danach.
Den Trauernden beizustehen und sie zu trösten, ist ein Werk christlicher Nächstenliebe. Dies gilt auch dann, wenn der Verstorbene ohne kirchliche Bindung war oder diese verlassen hat.
WÜRDE DES TOTEN LEIBES
Der tote Leib des Menschen gehört auch noch zur Person des Menschen. Deshalb gebührt dem Leichnam Respekt und eine würde-sinnvolle Bestattung.
Der tote Leib des Menschen gehört auch noch zur Person des Menschen. Deshalb gebührt dem Leichnam Respekt und eine würde-sinnvolle Bestattung.
BESTATTUNG
Die Leibbestattung ist die bevorzugte Form der christlichen Bestattung. Sie bezeugt die Würde der Geschöpflichkeit - auch im toten Leib, der Materie - und die Hoffnung der Auferstehung auch des Leibes.
Bei einer Verbrennung des Leibes ist die kirchliche Bestattung möglich, wenn diese nicht Ausdruck der Leugnung der Auferstehung des Leibes ist. Sinnvoll ist, wenn die Totenmesse (Seelenamt) und die Feier der Verabschiedung (Abdankung) vor der Verbrennung des Leibes stattfindet.
Die kichlichen Bestattung kennt drei Feiern: Die Verabschiedung (Abdankung) am Leib der Verstorbenen, die Eucharistiefeier (Begräbnismesse / Seelenamt) für die Verstorbenen und die Beisetzung. Die drei Feiern können in unterschiedlicher Reihenfolge, an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten vollzogen werden.
BESTATTUNGSORT
Die Würde des Bestattungsortes ist bedeutungsvoll, da dort die letzte Ruhe des Leibes, das Gedenken an die Verstorbenen und die Achtung vor den Trauernden in besonderer Weise möglich ist.
Die Würde des Bestattungsortes ist bedeutungsvoll, da dort die letzte Ruhe des Leibes, das Gedenken an die Verstorbenen und die Achtung vor den Trauernden in besonderer Weise möglich ist.
ERINNERUNGSKULTUR
Christen achten in Würde das Sterben, die Bestattung und das Gedenken an die Verstorbenen. Zur Gedächtniskultur gehören zum Beispiel die Feier des "zweiten" und "dritten Opfers" (im Zeitraum von etwa sechs Wochen) nach der Bestattung, Messfeiern zum Gedächtnis und Gebet für die Verstorbenen, Gottesdienstfeiern zu Allerheiligen und Allerseelen, Besuch der Gräber, Grabsteine, Grabschmuck etc.
Christen achten in Würde das Sterben, die Bestattung und das Gedenken an die Verstorbenen. Zur Gedächtniskultur gehören zum Beispiel die Feier des "zweiten" und "dritten Opfers" (im Zeitraum von etwa sechs Wochen) nach der Bestattung, Messfeiern zum Gedächtnis und Gebet für die Verstorbenen, Gottesdienstfeiern zu Allerheiligen und Allerseelen, Besuch der Gräber, Grabsteine, Grabschmuck etc.
Christen gedenken täglich der Verstorbenen in der Tagesmesse, in den Fürbitten des Abendgebets und in anderen Gebeten.
Die Zuständigkeiten bei Beerdigungen
Für die Pfarrei Waldkirch:
Pater Hermann-Josef Zoche, Tel.: 07755 239
Pater Hermann-Josef Zoche, Tel.: 07755 239
Für die Pfarreien Nöggenschwiel, Berau, Brenden:
Pater Matthias Hanisch, Tel.: 07755 930 115
Pater Matthias Hanisch, Tel.: 07755 930 115
Für die Pfarreien Aichen, Gurtweil, Weilheim:
Pater Titus Eichkorn, Tel. 07741 2715
Pater Titus Eichkorn, Tel. 07741 2715
Mobil: 0177 72 10 760