Grenzachtender Umgang

 

Für eine Kultur der Grenzachtung

Unsere Seelsorgeeinheit soll ein sicherer Ort sein – im Besonderen für Kinder, Jugendliche und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene. Alle, die sich bei uns engagieren und alle, die unsere Angebote in Anspruch nehmen, sollen sagen können: „Hier fühle ich mich wohl!“. Um diesem Ziel näher zu kommen haben wir auf der Basis der diözesanen Regelungen Konzepte und Maßnahmen entwickelt, die wir hier vorstellen.
 

Grenzachtender Umgang mit Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen – Schutz vor sexualisierter Gewalt

Sicherlich haben Sie über die Medien mitbekommen, dass sich die Erzdiözese Freiburg offensiv mit dem Thema: "Grenzachtender Umgang mit Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen – Schutz vor sexualisierter Gewalt" beschäftigt. Sie gibt auch offen zu, dass dieses Thema lange Zeit zu wenig Beachtung fand. Es ist daher gut, dass sich - angestoßen durch die kirchliche Jugendarbeit selbst – ein neues Bewusstsein entwickelt hat. Es geht zukünftig darum, Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen einen sicheren Raum zu schaffen, wo sich diese in ihrer Persönlichkeit, ihrem Glauben, ihren Fähigkeiten und Begabungen entfalten können.

Kirchliches Handeln soll dazu seinen Beitrag leisten und gestärkt werden
  • durch eine Kultur der Achtsamkeit
  • der Grenzachtung
  • und des jeweils angemessenen Verhältnisses von Nähe und Distanz
 
„Als Kirche tragen wir eine besondere Verantwortung für alle Menschen, die sich kirchlichem Handeln anvertrauen, und insbesondere für das Wohl der Kinder und der jungen Menschen in Kirche und Gesellschaft.“, so der Generalvikar im seinem Brief an die Hauptamtlichen Mitarbeiter (September 2012).
Seit 2012 hat die Erzdiözese Freiburg Bestimmungen und Maßnahmen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt stetig weiterentwickelt:
 
 
„Die Prävention betrifft alle Bereiche, in denen Kinder, Jugendliche und schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen zu erwachsenen Verantwortlichen ein Verhältnis des Vertrauens unterhalten und zugleich von ihnen abhängig sind. Prävention betrifft aber auch unsere Verantwortung für das Verhältnis von Kindern und Jugendlichen zueinander.“
 
Als Seelsorgeteam sind wir nicht nur verpflichtet, sondern auch überzeugt, dass diese Schulung ein wichtiges Qualitätsmerkmal in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen in der Katholischen  Kirchengemeinde Maria Bronnen darstellt. Daher werden alle Ehrenamtlichen, die mit Kindern und Jugendlichen in unserer Katholischen Kirchengemeinde arbeiten, zukünftig zu diesem Thema geschult werden und die "Erklärung zum grenzachtenden Umgang" unterschreiben.
 

Einsichtnahme in erweiterte Führungszeugnisse

Auf der Basis von weltlichem und kirchlichem Recht haben wir Unterscheidungen getroffen und fordern diejenigen, die nach Art, Intensität und Dauer im nahen Kontakt mit anvertrauten Personen stehen auf, ein erweitertes Führungszeugnis zu beantragen und zur Einsichtnahme vorzulegen.
 
 

Hilfe und Unterstützung bei Vermutungen und Vorfällen

In unserer Seelsorgeeinheit ermutigen wir Menschen dazu, sich zu Wort zu melden, wenn sie von Grenzverletzungen, Übergriffen bzw. psychischer, physischer oder sexualisierter Gewalt betroffen sind oder davon erfahren.
  

Hier finden Sie die Erklärung zum grenzachtenden Umgang

Bitte wählen Sie mindestens eine Datei für Ihren Download aus.
 

Informationen und Materialien der Erzdiözese Freiburg

Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt

Wir in der Erzdiözese Freiburg haben aus der Vergangenheit gelernt, und das schon seit Jahren: Die Verbrechen der sexualisierten Gewalt und deren Vertuschung dürfen sich nicht wiederholen. Deshalb unternehmen wir alles Menschenmögliche, um Kirche zu einem sicheren Raum für alle zu machen. Zugleich stellt sich die Erzdiözese ihrer Vergangenheit und arbeitet die früheren Fehler auf. Wir stehen an der Seite der Betroffenen. Hier erhalten Sie alle Informationen zum Umgang mit sexualisierter Gewalt, Hilfsangeboten und zur Aufarbeitung.
 
 

Einige diözesane Materialien finden Sie unter diesen Links:

 

Unsere Ansprechpersonen für die Prävention gegen sexualisierte Gewalt sind:

  

Aus dem Pfarrgemeinderat: