Fatimakapelle bei Bierbronnen

Die Idee für die Fatimakapelle bei Bierbronnen entstand im Sommer 1980 bei einer Wallfahrt von Pater Dietrich von Stockhausen mit Freunden der Legio Mariens nach Fatima.

An der Stelle, wo Pater Johannes Lehmann-Dronke (+2011), Gründer der Gemeinschaft der Brüder vom Gemeinsamen Leben, und Pater Dietrich 1973 nach ihrer Priesterweihe ihre Primiz gefeiert hatten, wurde in einer Feier am 13. Mai 1982 (wenige Minuten nach der Meldung vom Attentat auf den Papst am Petersplatz) als erstes Zeichen für das Vorhaben des Kapellenbaus ein Bild der Fatima-Madonna an einem Baum angebracht.

Anlässlich der Dankes-Pilgerfahrt des heiligen Papstes Johannes Paul II. am 13. Mai 1982 nach Fatima segnete dieser die für die Kapelle bei Bierbronnen in Fatima hergestellte Marienstatue (eine Nachbildung der Originalstatue). Einem Begleiter des Papstes wurde der Bestimmungsort mitgeteilt und die besondere Intention, beizutragen, dass die Jugend unserer Zeit wieder zu Gott finden möge. Auch die noch lebende Seherin, Sr. Lucia, betete an diesem Tag vor dieser Statue.

Am 12. September 1983 konnte dann der Grundstein der Kapelle auf dem nun die Tabernakelsäule steht, feierlich gesetzt und gesegnet werden.

Am 13. Mai 1984 zog, unter Beteiligung von etwa 1200 Gläubigen, die Marienstatue in feierlicher Prozession von Maria Bronnen über Ay zur Kapelle. Generalabt Maurice Bitz der Augustiner-Chorherrenkongregationen, zu der die Gemeinschaft der ‚Brüder vom Gemeinsamen Leben‘ gehört, weihte die Kapelle in Beauftragung durch den Erzbischof von Freiburg und konsekrierte die beiden Altäre.


Diese Altäre bergen Reliquien folgender Heiliger: im inneren Altar: hl. Augustinus, hl. Bruder Klaus von Flüe, hl. Abt Amatus; im äußeren Altar: hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort, hl. Maximilian Kolbe, hl. Gemma Galgani, hl. Miriam von Abellin und sel. Alanus von Solminihac.

Seit 1984 werden an dieser Kapelle vom Unbefleckten Herzen Mariens in der Zeit zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober die Fatimatage - die Monatsdreizehnten - und die Herz-Marien-Samstage (Samstag nach dem Herz-Jesu-Freitag) sowie das Patrozinium am Herz-Marien-Fest (Samstag nach dem Herz-Jesu-Fest in der Woche nach Fronleichnam) festlich begangen:
mit Anbetung des Allerheiligsten und Rosenkranzgebet, Möglichkeit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung und Feier der hl. Messe; an den Fatima-Tagen auch mit Lichterprozession.

In dieser Zeit von Mai bis Oktober wird auch sonntags um 17.30 Uhr eine hl. Messe dort gefeiert.

Es wäre begrüßenswert, wenn besonders der Gedanke der Herz-Marien-Sühne- Samstage noch mehr Gläubige zur Mitfeier anregen würde.

Im Jahr 1925 in Pontevedra hatte die allerseligste Jungfrau ihre Ankündigungen am 13. Juni und am 13. Juli 1917 gegenüber Schwester Lucia ergänzt:
„Schau mein Herz, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen durch ihre Lästerungen und Undankbarkeiten es ständig durchbohren. Suche wenigstens du mich zu trösten und teile mit, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die hl. Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mir während fünfzehn Minuten durch Betrachtung der 15 Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten.“


Neue Figurengruppe

Statue des Engels von Fatima                 

 

  

 

Statue der Seherkinder

 


        

 













Gebet des Engels von Fatima
(1916)
„O mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die nicht an Dich glauben, die Dich nicht anbeten, die nicht auf Dich hoffen und Dich nicht lieben.“